Der Sommer steht vor der Tür und damit auch verstärkt die Endotoxin- und Leaky-Gut-Syndrom-Problematik

Permanent, also jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde wird das Tier mit Endotoxinen (siehe Tab. 1) konfrontiert. Endotoxine befinden sich in der Luft, im Wasser, im Futter und werden auch im Körper gebildet. Das gesunde, sich wohlfühlende Tier hat mit geringen Mengen keine Probleme und wird diese vom Darm über das Blut transportiert in der Leber entgiften und/oder über die Lunge, die Milchdrüsen, die Nieren oder den Kot ausscheiden. Ein Teil wird im Fettgewebe gespeichert.

Problematisch wird es, wenn „spezielle Situationen“ den Endotoxingehalt rapide ansteigen lassen. Nachfolgend ein paar Beispiele. Wird z.B. viel kohlenhydratreiches Futter gefüttert, verändert sich die Mikroflora (pH-Wert sinkt ab, SARA), gramnegative Bakterien sterben ab und große Mengen Endotoxine werden freigesetzt. Dadurch kann es zur Entzündung der Pansen- und Darmschleimhaut kommen, die Barriere-Funktion der Schleimhäute wird gestört und Endotoxine gelangen vermehrt in den Körper. Oder wenn aufgrund einer negativen Energiebilanz Körperfett eingeschmolzen wird, werden die vorher im Fettgewebe gespeicherten Endotoxine freigesetzt.

Diese Endotoxine gelangen erneut in den Blutkreislauf.  Auch Antibiotikagaben setzen durch die absterbenden Bakterien vermehrt Endotoxine frei. Des Weiteren führt jede Form von Stress zwischen den Tieren, zw. Mensch und Tier, bei Stallplatzproblemen, bei Futtermangel oder -umstellung, bei schlechtem Futter, Wassermangel und Hitze/Kälte zur Bildung von Endotoxinen. Folge ist eine Zerstörung der Darmbarriere (u.a. Tight Junctions), woraus das Leaky-Gut-Syndrom resultiert. Jegliche Endotoxine belasten die Leber. Die Folgen sind in Tabelle 2 zu lesen.

Die hohen Temperaturen im Sommer wurden lange unterschätzt. Hitze bedeutet aber, zusätzlich zur „stressigen“ Normalsituation, eine enorme Belastung für das Tier. Eine Literatur-Recherche zeigt, welche Auswirkungen Hitzestress auf die Tiergesundheit hat (Tabelle 3).

Nun können wir das Wetter nicht beeinflussen, aber die Auswirkungen auf das Tier. Spezielle Mykotoxinbinder, wie das Produkt Mycofix® von der Firma BIOMIN, managen nicht nur das Mykotoxin-Risiko, sondern binden auch Endotoxine. Hierdurch wird die Leber entlastet, es wird das Immunsystem unterstützt und das Entzündungsgeschehen im Körper reduziert. Das Leaky-Gut-Syndrom darf gar nicht erst auftreten bzw. muss verringert werden, denn die Gesundheit der Tiere steht an erster Stelle!

Unsere Strategien zur Bekämpfung von Myko- und Endotoxinen mit Mycofix®. Die EU bestätigt deren Sicherheit und Effizienz.

 

Auswirkungen von Temperaturschwankungen und Endotoxinen auf die Tiere

„Extreme Hitze soll das ganze Jahr 2020 im Griff haben. Für den Sommer erwarten Experten stetig Temperaturen jenseits der 40 Grad. Rekordverdächtige Werte werden befürchtet.“ 
Zitat von Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met, 17.4.2020

 

 

Einfluss von Endotoxinen auf das Klauengewebe

Ex vivo/in vitro laminitis model

  • Kultivierung von Klauengewebe

  • Zugabe von Endotoxinen (1, 10, 100 μg/mL)

  • Kraft für Separation gemessen

Ergebnis

Das Laminitis-Modell zeigt, dass Endotoxine (die über die Blutbahn bis in die Klaue vordringen) sich bei einem Wert über 1 µg/mL signifikant negativ auf die Gesundheit des Klauengewebes auswirken. Endotoxine reduzieren also signifikant die Kraft, die erforderlich ist, um das Bindegewebe von den Lamellen zu lösen.
 

Wissenschaftliche Ergebnisse

 

Darauf ist zu achten

 

Womit kann BIOMIN helfen?

  • mit Mycofix®  der Mykotoxin-Deaktivator und Endotoxin-Binder

  • mit Digestarom®  die Wirkung auf höhere Futteraufnahme, bessere Futtereffizienz, Stabilisierung der Darmflora, entzündungshemmend, bessere Stallluft

  • mit RUMENprotect - die Zweifachwirkung durch Mycofix® und Puffersubstanzen

  • mit RUMENpower -  die Zweifachwirkung durch Mycofix® und Levabon® (autolysierte Hefe)

  • mit unserem Know-how

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